Analoge Fotografie - Jeannette Sakowski


Über

 

 

Künstlerischer Ansatz

 

 

 

 

Während einer Reise ins andalusische Granada 1996 entdeckte ich die Leidenschaft zur Schwarz-Weiß-Fotografie. Anfangs lag mein Fokus auf der Potraitfotografie. Im Jahre 1997 gewann ich dann mit einer Serie Frauenportraits den 1. Preis im Mitteldeutschen Kinder- und Jugendfotowettbewerb ,,Zeitzeichen’’.

 

Viele Jahre ruhte daraufhin mein „Hobby“ und erwachte wieder neu im Jahr 2011. 

Ich hatte mir nach langer Überlegung eine digitale Kamera zugelegt. Und mußte bald feststellen, dass ich mir wie ein Betrüger vorkam, der ein Bild immer und immer wieder bei Nichtgefallen löschen konnte.

Also schaffte ich mir ein paar Jahre später einen alten Vergrößerer an und begann mich 2016 auf analoge Fotografie zu spezialisieren.

 

Mich reizte und fasziniert noch immer das Anfassbare und das es im Gegensatz zur digitalen Fotografie, keinen Schritt zurück gibt. Der Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit liegt im Erschaffen surrealer und unikater Werke. Mit Hilfe verschiedener analoger Fototechniken erschaffe ich tiefe, mystische, selbsterdachte Landschaften. So mancher Ausstellungsbesucher war der festen Überzeugung ein Bild um 1900 vor sich zu haben. 

Durch die Mehrfachbelichtung, die Mordançage, die Cyanotypie oder dem Benutzen von Tonern, als auch dem Verwenden spezieller Entwickler wie Beispielsweise dem Lith, gelingt mir der anachronistische Stil.

 

Mein Wunsch ist es den Betrachter teilhaben zu lassen an den Momentaufnahmen meines Lebens, und gleichzeitig seine eigene Phantasie anzuregen. Ich fordere mich immer wieder selbst heraus, um weitere einmalige Arbeiten zu erschaffen.

Ganz besonders liegen mir das Mordançage Verfahren, sowie die Cyanotypie am Herzen. 

Bei der Mordançage, auch Ätzbleiche genannt lösen sich während des Prozesses allmählich die dunklen Bereiche des Bildes, diese können dadurch verwandelt und neu gestaltet werden. Somit entsteht ein fragiles, stark verändertes Bild, teilweise nur noch Schemenhaft, womit ich die Vergänglichkeit zum Ausdruck bringen kann.

Die Cyanotypie, auch Blaudruck genannt, ist ein altes fotografisches Edeldruckverfahren. Blau als Farbe der Treue, der Sehnsucht, beruhigend. Möge der Betrachter darin versinken, in der blauen Ferne und Unendlichkeit.

 

Besonderen Wert lege ich auch auf die verwendeten Papiere, auf deren Oberflächlichenbeschaffenheit und Größe. Die Arbeiten kommen im Gegensatz zu ihren digitalen Gegenstücken kleinformatig besonders eindrucksstark zur Geltung.

 


About

Jeannette Sakowski was born in Jena ,1977, where she spent her childhood and youth.
During a trip to Spain in 1996 ,she discovered black and white photography. She initially focused on portraits. In 1997 she won the biggest prize in the , midgerman childrens- and -teencompetition “Zeitzeichen” , with a series called “Frauenportraits”.

Since spring 2016 she started focusing on analoge photography.

She experiments with different types of techniques, like analogous multiple exposure,colouring black and white pictures by hand, reworking pictures with tea or toners and blue printing.

2015 Jeannette started studying at a well known distance university for photography and finished end of 2016 it with best marks.


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